Strassentiere Region Avsallar

Tierschutz  Avsallar

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Man sieht es nicht nur in der Mittelmeerregion, in der gesamten Türkei gestaltet sich das alltaegliche Leben bei der enormen Anzahl von Strassentieren mehr als schwierig, tatsaechlich ist es meistens Elend was einen begegnet.

Die türkischen Strassentiere,frei und herrenlos lebende Hunde und Katzen, sind nicht einfach ein Problem,das von einer modernen,tierfeindlichen Gesellschaft verursacht wird,wie manchmal behauptet wird. Die Tiere und die Frage nach ihren Lebensbedingungen hat es schon immer gegeben,wenn auch im Laufe der Jahrzehnte in unterschiedlichen Auspraegungen in den verschiedenen Regionen, bereits aber seit der Zeit der Sultane.

Es bleibt eine lange Geschichte einer wachsenden Überforderung, einer zunehmend unkontrollierten Haltung und Vermehrung, begleitet von einer rasanten Veraenderung des Lebensraumes von Mensch und Tier. Das Zusammenleben der hohen Anzahl freilebender Tiere und der ebenso steigenden Bevölkerungszahl bleibt weiterhin auf vielen Ebenen oftmals sogar sehr problematisch.

Durch den Tourismus und den vielen Berichterstattungen in den Medien wird das Leben der türkischen Strassentiere in West- und Mitteleuropa zunehmend thematisiert,dies ist generell eine erfreuliche Entwicklung. Dabei kommt es natürlich auch zu vielerlei Kritik,oft auch sehr negativer, die zwar verstaendlich ist,aber trotzdem immer vorsichtig hervorgebracht werden sollte.

Der Tierschutz und die Tierschutzgesetze in West-und Mitteleuropa sind,so wie wir sie heute kennen,das Ergebnis vieler Anstrengungen,die über Jahrzehnte eine solche Entwicklung ermöglicht haben. Dementsprechend sind eine Festlegung und Kontrolle nach strengen Auflagen sowie eine Strafverfolgung mittlerweile nicht nur weitreichend etabliert,sondern auch laufend Gegenstand von staendigen Verbesserungen.

Hier in der Türkei gab es seit 2004,mitunter durch das İnkrafttreten des Tierschutzgesetzes, sehr positive und dringend notwendige Entwicklung. İnsgesamt kann man von durchaus vielen Verbesserungen sprechen, beginnend mit der allmaehlich doch verbreiteten Einsicht,das ein landesweites Tierschutzwesen unumgaenglich ist. Auch wenn die praktische Durchführung dieser Überlegungen,wie die Errichtung von staatlichen Tierheimen,die Ernennung von zustaendigen offiziellen Stellen oder die Bereitstellung von notwendigen Mitteln noch immer im Anfangsstadium sind und unbedingt Erweiterungen brauchen, ist diese Veraenderung auch begleitet von einer langsamen Verbesserung der Toleranz und Akzeptanz der Bevölkerung für Strassentiere.

Ein Verstaendnis des Menschen für die Lebensform dieser Tiere,die in den meisten Faellen seit Generationen besteht,ist von besonderer Bedeutung. Freiheit oder Herrenlosigkeit bedeutet für diese Hunde und Katzen nicht zwangsweise Leid,sie kennen keinen Bezug zu Menschen und leben in Rudeln unterschiedlicher Grösse,selten allein. Sie haben angepasste İnstinkte und Faehigkeiten,verschiedenste Überlebensstratigien und sind in dieser Hinsicht mit Haustieren zu vergleichen. Ein zufriedenes Leben in Freiheit waere für den Grossteil dieser Tiere langfristig durchaus möglich, sofern ihr Lebensraum ungefaehrlich ist und genug Futterquellen bietet. Es soll kein Ziel sein,alle frei lebenden Hunde und Katzen unbedingt an Menschen zu binden und sie zu Haustieren zu machen.

İn der Region lebende und arbeitende Menschen,auch Touristen sind ein wichtiger Teil ihres Lebensraumes. Trotz vieler verstaendnisvoller und hilfsbereiter Einheimischer,sehen sich die meisten mit der rasanten Vermehrung und der oft verzweifelten Futter-und Platzsuche der vielen Tiere überfordert,fühlen sich oftmals allein durch ihre blosse Anwesenheit gestört oder bedroht.

Strassentieren in ihrem natürlichen Lebensumfeld kann man nur durch gezielte und kontrollierte Fütterung,medizinische Versorgung und gezielten Kastrationmassnahmen helfen und dadurch das Leben vieler Hunde und Katzen retten.



  • Strassenhund
    Strassenhund
  • Jagdhund
    Jagdhundwelpe 8 Monate alt
  • Strassenhund Avsallar
    Auch eine Mittagspause ist bei den Strassentieren möglich.
  • Strassenkatze Avsallar
    İn unserer Region gibt es ca. 2000 Strassenkatzen, da hilft nur Kastration.
  • Strassenhunde
    Wir werden immer mehr und ???
  • katzenpyramide
  • Wasser für Tiere
    Bei dem Wetter sind die Tiere dringend auf den Menschen angewiesen.
  • Strassenhunde
    Sie fühlen sich wohl auf der Strasse
  • Strassenkatzen
    İmmer auf der Suche anch Futter
  • Kastration
    Die Mutter wurde von einem Hund gebissen und die kleinen sind allein im Alter von 7 Tagen

Kastration heisst Leben retten

Wir möchten hier nicht naeher auf die grausamen Methoden eingehen, mit denen sich einige Menschen in allen Laendern ihrer Tiere entledigen ! es gibt genug İnternetseiten und die dort manchmal gezeigten Bilder sind an Grausamkeit nicht zu überbieten. Wir persönlich haben uns dieses in Bildern und in Natura angetan, weil man nur so die Ausmasse und die Brutalitaet des Vorgehens einiger Menschen erfassen kann. Es ist manchmal schlicht unvorstellbar zu was Menschen den Tieren gegenüber faehig sind. Der Fruchbarkeıt der ”Strassentiere ” kann man nur ” Herr ” werden, durch Kastration. Das aber kostet Geld, das oft nicht vorhanden ist, oder es wird aus Unwissenheit nicht gemacht! Die Folge davon ist, das immer mehr Tiere auf der Strasse leben müssen, sofern sie die Welpenzeit dann überhaupt überleben. Für uns alle ” Tierschützer  und Tierheime ” in den südlichen Gefilden ist es eine wahre Sisyphus Arbeit. Es besteht Mangel an fast allen, Geld, Futter und med. Versorgung werden haeufig mit Spendengeldern finanziert und sind fast immer von diesem Geld abhaengig.Einige Menschen setzen sich mit all ihrer Kraft ein um diesen Tieren Schutz oder ein liebevolles Zuhause, ob vor Ort oder woanders zu ermöglichen. Unsere Bitte: Sie sollten sich als Tierfreund mit diesem Thema befassen und nicht wegsehen – egal ob in İhrer Umgebung oder dort wo Sie Urlaub machen. İn allen südlichen Laendern, auch hier bei uns in der Südtürkei brauchen die Tiere mehr als andere Schutz, egal ob als Pate , als Spender. Es waehre sehr schön wenn für das eine oder andere Tier sich auch ein neues Zuhause finden würde.

Meine Gedanken zum Tierschutz!

Und zum Schluss noch etwas in eigener Sache.

Tierschutz

Hier versorgen wir Taeglich die Tiere in Freiheit


Zur Zeit gehen mir viele Gedanken durch den Kopf wegen der Aenderungen in Deutschland und was wird aus unseren Tieren, die schon als Welpen zu uns gekommen sind.
Versuchen wir, diese alle zu vermitteln – hier vor Ort oder nach Deutschland ?
Denn wir können kein Tierheim auf Dauer sein, das übersteigt unsere finanziellen Mittel sowie auch die Kraefte vom Team.
Sinn macht es, sie an eine Futterstelle zu bringen (siehe Bild) und sie dort zu füttern. Sie haben ihre Freiheit und bekommen, wenn sie dort bleiben, auch Futter… aber bleiben sie dort?
Zur Zeit haben wir 33 Hunde im Regenbogenhaus, davon gehen 5 in den naechsten 2 Monaten nach Deutschland zu ihren neuen Familien und 2 gehen spaeter nach Ende der Quarantaenezeit.
Für 5 der anderen besteht eine Patenschaft, aber für 21 gibt es keine Paten.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Tieren allgemein zu helfen durch kurzfristige Aufnahme und durch Kastrationen.
Also wie Ihr merkt, sind mein Kopf und die Köpfe vom Team ziemlich voll !
Wir danken allen, die uns unterstützen und hoffen – im Sinne der 21 Hunde und 7 Katzen ohne Paten – auf den einen oder anderen, der noch eine PATENSCHAFT übernimmt. Denn dadurch können wir den Tieren eine laengere Zeit zur Vermittlung bei uns im Haus geben.
Euer Rüdiger und das Regenbogenhaus Team

Aenderungen im Deutschen Tierschutzgesetz !

 

Ab dem 01.08.14 hat sich für mich einiges geaendert.

Ab dem 01.08.14 hat sich für mich einiges geändert.

Ab dem 01.08.2014 ist in Deutschland die Änderung im Tierschutzgesetz in Kraft getreten.
Es ist jetzt nicht mehr möglich, Tiere aus nicht gelisteten Drittländern mit Flugpaten nach Deutschland zu bringen.
Das heißt für alle Drittländer, die Tiere können nur über den Besitzer abgeholt werden, dafür ist es notwendig, dass der neue Besitzer dieses 3 Tage vorher in Deutschland beim Landesamt anmeldet.
Das wird dann dort registriert und nach einiger Zeit muss das Tier beim Vet. Amt vorgestellt werden
bzw. das Amt behält sich eine Kontrolle im neuen Zuhause vor, um eine Weitergabe bzw. Vermittlung auszuschließen.
Die Vet.-Ämter wurden von den Ministerien angeschrieben, dass sie keine Genehmigungen nach §11 an Tierschutzvereine für nicht gelistete Drittländer ausgeben dürfen.Das ist ab dem 01.08.14 Bundesgesetz.
Also auf Deutsch gesagt : Flugpate und kurzfristiger Besitzer ist nicht mehr machbar.
Für uns alle bedeutet das, wenn jemand helfen will, geht das nur über Kastration, um den Platz für die Tiere hier vor Ort zu erhalten.
Und wenn jemand ein Tier aus der Türkei haben möchte, ‘ Was immer noch möglich ist ‘, muss er auch bereit sein, dieses persönlich abzuholen, was nach unserer Meinung für beide sowieso der bessere Weg ist.


İmmer öfter erleben wir es jetzt, es wird gesagt ‘ Diese armen Tiere oder oh sind die niedlich ‘. Keiner hier in der gesamten Region kann aber mehr Tiere aufnehmen, also müssen sie draussen vor Ort gefüttert werden. Da die Tiere nicht aus Stoff sind machen sie natürlich auch mal Laerm und da beginnt es dann.
Vor 3 Wochen wurde mir gesagt das in einem leeren Haus 6 Welpen sind, Aufnahme bei uns unmöglich also wurden sie von den türkischen Nachbarn, Eni und mir taeglich versorgt. Das klappte sehr gut bis sie vor 3 Tagen auf einmal weg waren. Laut den türkischen Nachbarn kam am Mittag ein Auto und hat sie abgeholt. Auf Nachfrage bei der Stadt Alanya wurde mir gesagt Anwohner haetten sich über das Bellen in der Nacht gestört gefühlt und angerufen ( Der Anrufer hat Deutsch gesprochen ). Bitte liebe Menschen hört auf von ‘ arme Tiere- helfen- Tierschutz’ zu sprechen wenn ihr sie vor eurer Tür nicht haben wollt, aber dann solltet ihr wenigstens bei den Kastrationen helfen denn dann gibt es die vielen Welpen nicht mehr auch nicht vor eurer Tür!!!!!
Einer der 6 Welpen ( sehr schüchtern ) hatte sich unter der Treppe versteckt und wurde daher übersehen, gestern habe ich ihn gefunden er taute sich raus weil er mich kannte und ist jetzt im Regenbogenhaus. Obwohl wir keinen Platz mehr haben, aber wenn er sich schon selber gerettet hat mussten wir ihn einfach noch aufnehmen. Es ist eine Hündin ca. 12 Wochen alt vielleicht hat ja jemand ein Zuhause für diese Fellnase.
Tierschutz funktioniert nur , alle helfen und sich auch selber mal zurückstellen… nur von reden… und lasst andere machen hilft keinem Tier.

Tierschutz

Sie wollten nicht auf diese Welt wurden einfach geboren.

URLAUB IN DER TÜRKEI – ,,TIERE RICHTIG RETTEN”

JUHUUU – es sind Sommerferien – auf in den Urlaub!
Die Türkei ist ein beliebtes Urlaubsziel, auch ich lande regelmäßig im schönen Süden.
Doch sobald ich das Flugzeug verlassen habe… sehe ich Katzen, am Flughafen.
Was machen Katzen am Flughafen? Wie kommen sie hier her? Wo von ernähren sie sich?
Die Fragen sind schnell beantwortet… Die Katzen wurden von Touristen hier ausgesetzt. Auch Hunde erleben das, allerdings überleben sie das nicht…

Doch… wie konnte das passieren? Klare Antwort:
FALSCH VERSTANDENE TIERLIEBE, DIE FÜR DIE TIERE TÖDLICH ENDET!!!

Strassentiere

İch konnte nichts für meine Geburt, aber ihr könnt helfen durch Kastration.

In vielen Hotels werden wir mit Strassentiere konfrontiert – die Katzen stehen Schlange, wenn das Buffet eröffnet wird und die Touristen füttern, weil die Katzen ja soooooo niedlich sind.
Richtig – das sind sie!!!
Aber was passiert nach dem füttern und schmusen? Was passiert wenn die Touristensaison beendet ist?
Soll ich es euch wirklich verraten? Schaut doch mal in die Mülleimer hinter den Hotels…
Wenn ihr wirklich helfen wollt, schnappt euch ein Tier und bringt es zum Tierarzt, wo es kastriert werden kann. Natürlich kostet das ein wenig Geld, aber dafür verzichtet man dann einfach mal auf zwei Cocktails… Die Tiere werden es euch danken, denn durch eine Kastration könnt ihr das Leid von abertausenden verhindern.

Manchmal wollen Touristen auch helfen und  Strassentiere ein Zuhause schenken. Schöne Idee, aber schwer umsetzbar, denn damit ein Tier die Türkei verlassen darf, benötigt es ein Ausreisezertifikat, auf dem der Tollwuttiter nachgewiesen ist.
Um dieses Zertifikat zu bekommen, muss das Tier zuerst gegen Tollwut geimpft werden. Ca. vier Wochen später wird dann Blut abgenommen, das nach Ankara geschickt wird, um den Titer zu ermitteln. Ab dem Zeitpunkt der Blutabnahme müssen dann noch weitere 3 Monate vergehen, bis das Tier ausreisen darf.
Es dauert also leider knapp 4 Monate bis ein Tier legal die Türkei verlassen darf und daran führt kein Weg vorbei, auch wenn ortsansässige Tierärzte gegen ein wenig Bares etwas anderes versprechen. Vor Abflug muss man dann auch noch zum Amtsveterinär, um alles fertig zu machen und um die Papiere zu überprüfen.
Sollte man versuchen ein Tier ins Flugzeug zu schmuggeln, wird leider sehr schnell klar, dass dies nicht möglich ist. Aber damit der Flieger nach Hause nicht verpasst wird, führt der Weg des Tieres nach draußen auf das Flughafengelände – alleine, orientierunglos, sich selber überlassen und wahrscheinlich dem Tode näher als dem Leben.

Es gibt andere Möglichkeiten. Wenn ihr euch wirklich verliebt habt und dem Tier ein Zuhause schenken wollt, gibt es an vielen Orten in der Türkei Tierpensionen, die auf euer Tier aufpassen und alle Ausreiseformalitäten für euch erledigen. Die Preise sind gering im Gegensatz zu deutschen Tierpensionen und ihr könnt beruhigt nach Hause fliegen und euch auf euer Tier freuen.

Bitte teilt diesen Beitrag – ich möchte keine Tiere mehr an den Flughäfen sehen und ich möchte nach der Touristensaison auch nicht mehr von Vergiftungsaktionen hören oder von ganzen Rudeln ausgesetzter Hunde in den Bergen.

Klärt auf, teilt diesen Beitrag und lasst wenigstens ein Tier kastrieren, wenn ihr im Urlaub seid. Die Tierschützer schaffen das nicht alleine – sie brauchen EURE Hilfe!!!

Qelle :Tina Gdt Facebook

Hitzschlag auch bei Tieren möglich

Hitzschlag bei Tieren

Bei dem Wetter sind die Tiere dringend auf den Menschen angewiesen.

Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, zu einer Überhitzung des Hundes oder gar einem Hitzschlag kommen, ist rasches und geistesgegenwärtiges Handeln gefragt. Denn ein Hitzschlag kann tödlich enden.
Und daher haben wir noch eine Bitte an alle Tierfreunde die hier wohnen und an die vielen Urlauber. Jetzt im Sommer brauchen die Tiere draussen das trinken ( Wasser ) mehr als Futter. Also wenn ihr im Urlaubsort unterwegs seit, bitte sprecht die Geschäfte wo ihr einkauft an ob sie nicht Wasserschalen raus stellen können. Und ie hier wohnen sollten auch Wasser nach draussen stellen. Es ist nur eine kleine Geste aber für die Tiere hier eine grosse Hilfe. Danke

 

Guten Morgen aus Avsallar, leider gibt es heute Morgen traurige Nachrichten. Durch die vielen unkontrollierten Geburten gibt es nicht nur viel Nachwuchs sondern auch Kranheiten werden rasend schnell verbreitet. Das mussten wir leider selber bei unseren Welpen ( gefunden an der Rubistr vor 5 Wochen ) feststellen, es sah so aus als wenn alles gut waere und dann kam die Staupe und Parvivirus von einem Tag auf den anderen voll zum Ausbruch. Sie hörten auf zu fressen. der Kot war nur noch blutiges Wasser und es wurde nur noch erbrochen… dann haben wir sie zusammen mit dem Tierarzt untersucht und da es keine Chance auf ein Überleben gab sie erlöst. Diese Bilder werden Anne und ich nicht so schnell aus dem Kopf bekommen und die kleinen nie vergessen. Jetzt sind sie in einer besseren Welt und müssen nicht mehr leiden.

Kastration

Erst Kastrieren – dann Füttern!

Bei den frei lebenden Hunden und Katzen in der Region Alanya/Avsallar handelt es sichmeist um die verwilderten Nachkommen nicht kastrierter Haustiere und vieler ausgesetzter Tiere.
Diese Tiere sind permanentem Stress ausgesetzt: Dem Straßenverkehr, Parasiten, Futtersuche, Revierkämpfe, Verfolgung durch Menschen und vielem mehr. Ihr Immunsystem ist schwächer und dadurch sind die Katzen und Hunde anfälliger für Krankheiten.
Wie in vielen anderen Orten gehören sie zum Straßenbild und viele Behörden – sogar Besitzer von Hotel- und Apartmentanlagen – lösen dieses Problem meist auf eine schnelle Art und Weise: Die Tiere werden vor Ort vergiftet, erschossen oder eingefangen und dann getötet. Der Erfolg dieser grausamen Maßnahmen ist nur sehr kurzfristig, denn andere Tiere rücken in das frei gewordene Gebiet nach, für sie ist nun mehr Nahrung vorhanden. Die Population an diesem Ort erholt sich also schnell wieder.
Die Kastration dieser verwilderten Tiere ist das zentrale Anliegen unseres Kastrationspools denn es ist die einzig effektive und legale Möglichkeit, der unkontrollierten Fortpflanzung und dadurch ihrer Verelendung entgegen zu wirken.

Wie die Entwicklung bei einer unkastrierten Hündin im laufe der Jahre aus sehen kann zeigt diese Pyramide:

Kastration

Zuviele zum Überleben!

Kastrationspool Avsallar

Wie wir hier in der Region festgestellt haben geht Hilfe für die Strassentiere vor Ort nur durch die Zusammenarbeit. das erfordert viele Gespräche mit Behörden und Hotels sowie der türkischen Bevölkerung.

Einige Hotels und Lokale haben sich jetzt dem Kastrationspool angeschlossen und unterstützen uns auf verschieden Art. Wir bekommen jeden Tag das Essen was früher entsorgt wurde für die Fütterung der Tiere, oder wir durften unsere Spendenbox für den Kastrationspool aufstellen. Ausserdem sind viele unserer türkischen Nachbarn jetzt viel sensibler wenn, es um das Leid und die Not der Tiere geht es wird nicht mehr weg gesehen,sondern geholfen im Rahmen der Möglichkeiten.

Wir alle wissen das dieses nur ein Anfang sein kann aber,wenn man diesen Stein anstossen kann kommt etwas in Rollen zusammen wird dann auch etwas für die Tiere vor Ort erreicht. Denn wenn ,jemand denkt die Tiere müssen alle nach Europa ist das nach unserer Meinung falsch… die Strassentiere gehören zu Avsallar und fühlen sich hier auch in ihrer Freiheit wohl. Es wird immer das eine oder andere Tier geben welches ein Zuhause findet aber das sind halt Ausnahmen.

Wenn, es gelingt die Population zu bremsen und dadurch Platz bleibt für die hier lebenden Strassentiere wird das allgemein zur Verbesserung des Zusammenlebens von Mensch und Tier hier in der Region führen.

Wir bitten Euch um Mithilfe und Zusammenarbeit im Namen von Katzen und Hunden.

Kastrationspool

Aufgestellt und bezahlt von dem Besitzer eines Hotels in Avsallar damit man Aufmerksam wird auf die Spendenbox Kastrationspool!

 

WICHTIGE WORTE ZU UNSERER MISSION! BITTE LESEN!!!
Liebe Freunde, wie Ihr hoffentlich wisst, ist das Wohl unserer Tiere, und aller Tiere die unseren Weg kreuzen, ein besonderes Anliegen. Es ist wichtig zu wissen, was unser Projekt bedeutet u
nd welche Ziele es verfolgt. Seit so vielen Jahren kann man das Leiden der Strassentiere in der Türkei, und in unserem Fall insbesondere in der Region Incekum, tagtäglich sehen. Wir bemühen uns allen zu helfen und Ihnen eine Zukunft zu bieten, doch nicht immer können wir all das erreichen, was wir uns vom Herzen wünschen täten.
Die erste Priorität unseres Projekts ist es, die Situation insgesamt zu entlasten, in dem wir Tiere kastrieren und sie sich dadurch nicht mehr rasant vermehren können. Wir bieten ihnen medizinische Unterstützung, sofort und so gut es geht! Wir wollen absichern, dass sie nicht gequält werden und genug zum Fressen haben. Auch eine Aufklärung der Bevölkerung ist Teil dieser wichtigen Mission, denn nur wenn alle verstehen und mithelfen, kann es besser werden.
Wir bemühen uns, für jedes einzelne Tier die richtige Entscheidung zu treffen. Wir können nicht für jedes Tier die gesamten Lebenskosten decken, auch wenn wir uns so sehr bemühen mehr Spenden zu kriegen, mehr Paten, mehr Mitglieder zu finden.
Wenn ein Tier wirklich nicht mehr das Leben eines frei lebenden Hundes weiterführen kann, dann hat es einen dauerhaften Platz in unserem Haus. Wenn wir allerdings sehen, dass es in der Natur sehr gut überleben könnte und wir es nur einsperren würden, wobei wir dabei zusätzlich einem anderen in Not geratenem Straßentier Platz und vorhandenes Budget verwehren würden, dann ist die richtige Entscheidung, es in seinem Umfeld im Wald frei zu lassen.

Mein Name ist Rüdiger Squarra, seit 2005 lebe ich in der Türkei .Im August 2011 habe ich mit Menschen hier in der Region Avsallar das Projekt Regenbogenhaus Avsallar ins leben gerufen und 2013 wurde der Kastrationspool gegründet.

  • Wasser für Tiere
    Bei dem Wetter sind die Tiere dringend auf den Menschen angewiesen.

Kastrationen im April 2014

Guten Tag liebe Helfer

das Regenbogenhaus Team möchte sich bei allen Spendern bedanken für die Unterstützung des Kastrationspool.
Durch die Hilfe konnten im April 2014 in der Region Avsallar;
7 Rüden      6 Hündinnen und 8 Katzen/Kater

Kastrationspool

Nach der kastration 3 Tage im Regenbogenhaus

kastriert und gegen Tollwut geimpft werden.
Die kastrierten Tiere wurden von uns im Regenbogenhaus Avsallar aufgenommen bis zur Genesung und dann wieder in ihre ursprünglichen Reviere gebracht.
Alle sind gesund und lieben ihre Freiheit.
Viele Grüsse an alle Spender und Helfer
Regenbogenhaus Avsallar
Rüdiger Squarra
Bitte helft weiter mit im Kastrationspool.

Kastrationspool

Kastrationspool

Helfen Sie den Tieren vor Ort

August 2014
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