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Katzenhaus Avsallar

10/20/2015

Ein Projekt vom Sofkur/Regenbogenhaus 

 Heute möchte ich mal alle Katzenfreunde ansprechen. Wir haben ja das Katzenhaus in Avsallar aufgestellt und die Stadt Alanya Futterhaeuser in Avsallar. Wir betreuen dieses gesamte Projekt und versorgen es mit Futter. Bei der Vielzahl der Katzen brauchen wir dafür sehr viel Futter und bitten euch um Hilfe. Wenn sich jemand beteiligen möchte, kann er dieses über Paypal machen... Unsere PaypalAdresse: futter@regenbogenhausavsallar.de

Hier werden Strassenkatzen taeglich versorgt.

Hier werden Strassenkatzen taeglich versorgt.

 

Essen auf Raedern für die Strassentiere :

Neben den Hunden und Katzen werden auch andere Tiere versorgt.Neben den Hunden und Katzen werden auch andere Tiere versorgt.

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Leishmaniose Hund

Immer wieder werden Stimmen laut, die den Import von Hunden aus dem Ausland ablehnen, da diese Tiere Krankheiten nach Deutschland einschleppen, die es hier noch nicht gibt. Außerdem schrecken viele Menschen vor möglicherweise erkrankten Hunden zurück, da sie eine Ansteckung für sich und ihre Haustiere befürchten. Der Begriff Mittelmeerkrankheiten fällt hier oft, gemeint sind Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose und die Dirofilariose. Die Krankheitsbilder sind recht komplex, daher möchte ich nur Vorkommen und Übertragungsarten beschreiben, um Vorurteile auszuräumen.

Die Leishmaniose wird, abgesehen von einer Übertragung im Mutterleib, nur durch die Sandmücke übertragen, die lange Zeit in Deutschland nicht vorkam. Mittlerweile ist die Existenz der Sandmücken auch in Deutschland durch diverse Funde nachgewiesen. Leishmaniose ist auch auf den Menschen übertragbar und laut der ausführlichen Informationen von Dr. rer. nat. Torsten J. Naucke sind derzeit (Jahr 2012) weltweit etwa 12 Millionen Menschen in 88 Ländern und auch ebenso viele Hunde mit Leishmanien infiziert. Wollten wir die Verbreitung dieser Krankheit in Deutschland unterbinden, reicht also weder das Unterbinden der Verbreitung der Sandmücke noch ein Importverbot erkrankter Tiere, wenn gleichzeitig so viele Menschen Träger dieser Krankheit sind. Bei der Babesiose erfolgt die Übertragung durch den Zeckenbiss, sie ist aber nur auf Hunde möglich. Durch die Verbreitung der Auwaldzecke seit den 1970er-Jahren kommt die Babesiose in Deutschland natürlich vor und ist somit keine eingeschleppte Krankheit mehr.

Ehrlichiose wird ebenfalls durch eine Zeckenart, die braune Hundezecke, übertragen und kann aufgrund der Verbreitung dieser Zecke auch nicht mehr als Reisekrankheit bezeichnet werden. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich, aber höchstwahrscheinlich auch nur durch Zeckenbisse.

Die Herzwurmerkrankung oder Dirofilariose wird über diverse Mückenarten übertragen, von denen aber keine in Mitteleuropa heimisch ist. Herzwürmer können auch den Menschen befallen, es ist jedoch auch hier keine direkte Übertragung vom Hund auf den Menschen möglich. Dirofilariose ist also von allen Mittelmeerkrankheiten die einzige Erkrankung, die nicht bereits in Deutschland vorkommt, sie kann sich aber aufgrund des fehlenden Zwischenwirts nicht bei uns verbreiten.

Was ist eine Leishmaniose beim Hund?

Die Leishmaniose beim Hund ist eine Infektionskrankheit, deren Erreger (Leishmanien) von Sandmücken beziehungsweise Schmetterlingsmücken verbreitet werden. Diese Mückenart kommt vorwiegend in wärmeren Klimazonen vor (südlich des 45. Breitengrads).

Dennoch wird die Leishmaniose häufig ins Ausland verschleppt (z.B. durch Urlaube mit dem Hund oder Tierschutz-Organisationen, die Hunde aus anderen Ländern nach Deutschland einführen). Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine sogenannte Zoonose: Die Krankheit kann von infizierten Hunden auf Menschen übertragen werden.

Was sind die Ursachen einer Leishmaniose beim Hund?

Die Ursache einer Leishmaniose beim Hund ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Leishmanien (einzellige Blut-Parasiten). Die Parasiten werden von Blut saugenden Sandmücken beziehungsweise Schmetterlingsmücken durch einen Stich auf den Hund übertragen und nisten sich in bestimmten Gewebszellen, den Makrophagen (Fresszellen), ein. Häufig bricht die Krankheit erst Monate oder Jahre nach dem Mückenstich aus.

Darüber hinaus ist eine Übertragung der Leishmaniose über Bluttransfusionen möglich. Auch Tiere und Menschen mit Hautverletzungen können sich infizieren, wenn sie beispielsweise mit erregerhaltigen Sekreten von Geschwüren oder Fisteln kranker Hunde in Kontakt kommen. Somit gelten nicht nur die Mücken als Infektionsquelle, sondern auch infizierte Hunde.

Vorwiegend erfolgt die Ansteckung der Leishmaniose jedoch über die Sandmücken beziehungsweise Schmetterlingsmücken. Diese wurden allerdings bereits (wenn auch in geringerer Anzahl als in den Risikogebieten) in Deutschland nachgewiesen.

Wie äußert sich eine Leishmaniose beim Hund?

Eine Leishmaniose äußert sich beim Hund anfangs mit uncharakteristischen Symptomen, wie Abgeschlagenheit, Fieberschüben, Durchfall und Gewichtsverlust, die zumeist schubweise auftreten.

Besonders in Gebieten, wo die Leishmaniose gehäuft vorkommt, treten bei infizierten Hunden oft keine Symptome auf, da die Tiere bereits Antikörper gebildet haben. Auch die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen) kann zwei Monate bis mehrere Jahre andauern.

Im Verlauf treten deutlichere Leishmaniose-Symptome beim Hund auf, zum Beispiel:

  • Geschwollene Lymphknoten
  • schmerzempfindlichen Bauch
  • Haarausfall
  • Nicht juckende, schuppige (große, weiße und fettige Schuppen) Hautausschläge auf dem Nasenrücken, an den Ohrspitzen und rund um die Augen des Hundes

Dieser Ausschlag kann sich mit der Zeit auch auf den ganzen Hund ausbreiten. Im Verlauf der Leishmaniose kommt es gegebenenfalls zu weiteren Symptomen, wie Nasenbluten, blutiger Kot und übermäßig starker Krallenwuchs.