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Katzenhaus Avsallar

10/20/2015

Ein Projekt vom Sofkur/Regenbogenhaus 

 Heute möchte ich mal alle Katzenfreunde ansprechen. Wir haben ja das Katzenhaus in Avsallar aufgestellt und die Stadt Alanya Futterhaeuser in Avsallar. Wir betreuen dieses gesamte Projekt und versorgen es mit Futter. Bei der Vielzahl der Katzen brauchen wir dafür sehr viel Futter und bitten euch um Hilfe. Wenn sich jemand beteiligen möchte, kann er dieses über Paypal machen... Unsere PaypalAdresse: futter@regenbogenhausavsallar.de

Hier werden Strassenkatzen taeglich versorgt.

Hier werden Strassenkatzen taeglich versorgt.

 

Essen auf Raedern für die Strassentiere :

Neben den Hunden und Katzen werden auch andere Tiere versorgt.Neben den Hunden und Katzen werden auch andere Tiere versorgt.

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Zwingerhusten

Die als "Zwingerhusten" bekannte Hundekrankheit hat eigentlich einen irreführenden Namen, da es sich nicht um eine Krankheit handelt, die nur Zwingerhunde betrifft. Zwingerhusten ist eine Infektionskrankheit, also würde eher dieBezeichnung Hundegrippe passen, denn sie kann jeden Hund treffen. Ein bellender Husten, der so klingt als wenn dein Hund etwas verschluckt hat, sind das häufigste Symptome dafür. Zwingerhusten ist eine Erkrankung der oberen Atemwege beim Hund. Er wird über verschiedene Viren (Parainfluenza, canines Adenovirus2, evtl. Herpes virus canis, menschliches Grippevirus A2) und Bakterien und Bakterienverwandte (Bordetella, Mykoplasma) übertragen.


Wie wird die Krankheit übertragen?


Durch direkten Kontakt der Hunde untereinander (Übertragung über Niesen, Husten, Berührung der Nasen/Schnauzen, aber selbst über Lüftungsanlagen), aber auch über von verschiedenen Hunden genutzte Trinkwassernäpfe vor Geschäften, beim Tierarzt, in der Hundeschule etc.
Hunde, die besonderer Belastung ausgesetzt sind oder eine Immunschwäche haben, neigen besonders zu Zwingerhusten. Man kann sich gegen Zwingerhusten impfen (zumindest gegen einen Teil der Erreger), dies erfolgt meist in einer Kombiimpfung.

Wie äußert sich die Erkrankung?

Einige Tage nach der Ansteckung (4 bis 10 Tage) treten erste Atembeschwerden, Husten und Nasenausfluss auf. Der Kehlkopf, die Luftröhre und Bronchien sind entzündet. Der Husten kommt oft schlagartig als richtige Attacke und ist mit einem starken Würgereiz verbunden, so dass man auch an einen Fremdkörper im Hals denken könnte. Oft ist das Allgemeinbefinden des Hundes nicht beeinträchtigt. Auch das Abschlucken von Futter bereitet keine Probleme. Fieber tritt erst bei schwierigeren Fällen auf. Dies hat dann oft fiebrige Lungen- und Brustfellentzündung zu Folge. Dieses Krankheitsbild ist dann dramatischer.
Zwar kann der Husten nach wenigen Tagen verschwinden, ohne eine ordentliche Behandlung kann er aber auch 14 Tage und in ungünstigen Fällen sogar monatelang anhalten. Bei komplizierteren Formen sind sogar Todesfälle möglich. Bei längerer Krankheitsdauer und schwerem Verlauf können Folgeschäden an Lunge und Herz auftreten. Der Nasenausfluss ist anfangs meist wässrig und klar, durch bakterielle Erreger kann er aber auch eitrig werden. Wie der Husten, kann auch der Nasenausfluss unterschiedlich lang bestehen bleiben.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Verschwindet der Husten nach ein bis zwei Tagen wieder, ist keine spezielle Behandlung notwendig. Das Abwehrsystem des Hundes ist anscheinend stark genug oder die krankheitsverursachende Wirkung des Erregers so schwach, dass der Körper selbst damit fertig wird.
Bei Fieber, eitrigem Nasenausfluss, gestörtem Allgemeinbefinden ist ein Gang zum Tierarzt notwendig. Dieser wird den Hund dann in der Regel mit Antibiotika, schleimlösenden und eventuell auch mit abschwellenden und fiebersenkenden Mitteln behandeln. Ein Aufbau des Immunsystems mit Paramunitätsinducern oder Echinacea kann auch in Frage kommen.
Wird eine Lungenentzündung oder auch ein Herzleiden vermutet, muss möglicherweise ein Röntgenbild von Herz und Lunge angefertigt werden. Des weiteren können auch Blutuntersuchungen dazukommen.

Der Zwingerhusten sollte nicht verharmlost werden, da ein langer und komplizierter Verlauf zu Spätschäden und zum Tode führen kann.

Wie kann man vorbeugen?

Es gibt einen injizierbaren Impfstoff gegen Parainfluenza-Viren (das Pi oder zweite P auf dem Aufkleber im Impfbuch), welcher aber nicht als Einzelimpfstoff vorliegt, sondern nur in Kombination mit Staupe, Hepatitis und Parvovirose. Es lohnt sich daher, bei der jährlichen Kombinationsimpfung den Zwingerhusten mit einzubeziehen.
Als Alternative ist noch ein "Nasenimpfstoff" auf dem Markt. Dieser wird in beide Nasenlöcher des Hundes eingeträufelt. Einige Hunde wehren sich sehr stark bei dieser Maßnahme und der Tierarzt hat keine Chance ungefährdet am Vorderende des Hundes zu arbeiten. Dieser Impfstoff schützt allerdings nur gegen die Bakterienart "Bordetella", dies aber schon innerhalb von wenigen Tagen nach einer einmaligen Verabreichung. Der Impfschutz hält ca. 6 bis 8 Monate an.

Geschrieben von REKs am Freitag, 11. September 2009